Landesarchiv Duisburg

Projektgröße: 2900 m²

Bauzeit: Sept. 2012 bis Juni 2013

Arbeitsleistung: Außenanlagen, Treppenanlage, Pflanzung, Fußgänger- und Radweg, Parkbuchten

Innovative Gestaltung setzt Landmarken

Der neue repräsentative Bau des Landesarchivs NRW im Duisburger Innenhafen verstärkt durch die von Rocholl gebauten Außenanlagen seinen einprägsamen Charakter.

Das prestigeträchtige Großprojekt „Innenhafen“ der Stadt Duisburg ist um eine architektonische Landmarke reicher. Der ehemalige Getreidespeicher der Rheinisch-Westfälischen Speditionsgesellschaft wird durch einen wellenförmigen, terracottafarbenen Neubau ergänzt und zum Landesarchiv NRW umgebaut.

Die prägnante Form der Welle verkörpert baulich die Lage am Wasser und schafft entlang der Hafenkante und der Straße Einbuchtungen, die unterschiedlich ausgeprägt sind.
Während die straßenseitigen Buchten vornehmlich der Erschließung des Gebäudes durch das Personal dienen, präsentieren sich die „Wellentäler“ entlang des Wassers dem Besucher als Haupteingang und grüne Ruheplätze.

Erschlossen wird das Gebäude durch eine sich aufweitende Treppe, die in den lichtdurchfluteten Empfangsbereich führt.
Die zwei grünen, leicht in die Höhe wogenden Ruheplätze verweisen in ihrer Gestaltung auf die Lage und Funktion des Landesarchivs. Oxidierte Stahlbänder fassen die Beete und greifen damit den Farbton der Architektur auf und zitieren gleichermaßen die Geschichte Duisburgs als ehemalige Hochburg der Montanindustrie.
Die Wahl der Papierbirke zum prägenden Gehölz ist ein Verweis auf die Archivfunktion des Gebäudes.

Innovative Gestaltung setzt Landmarken
Innovative Gestaltung setzt Landmarken
Innovative Gestaltung setzt Landmarken
Innovative Gestaltung setzt Landmarken